fbpx

2021

Das Jahr 2021 beginnt im Lockdown. Ende 2020 habe ich mein Futterlager aufgefüllt. Die Regale mit den Futterwannen in der Garage sind so voll wie nie.
Ein wenig Sorge bereitet mir der Heupreis. Als ich vor 19 Jahren mit der Zucht anfing, lag der Preis für einen Ballen bei 2,50 Euro. Dafür habe ich 15 kg sehr gutes Heu bekommen. Nun liegt der Preis für die beste Qualität bei 18 Euro pro 12kg Ballen. Dies ist schon ein deutlicher Posten, da ich ca. 2 Ballen pro Monat brauche. Man kann an vielen Stellen sparen, aber nicht am Heu.

Es gibt aber auch wichtigeres als den Heupreis.
Die Ausbrecherquote! Im Winter halte ich eine Gruppe meiner Tiere im Gewächshaus. Natürlich gibt es eine Ausbuddelsperre. Theoretisch.
Wenn ich mal nicht mitbuddel -also alles wieder zu mache- dann habe ich am nächsten morgen meine Kaninchen auf der Terrasse sitzen und keinen Oregano mehr in meinen Töpfen.
Also muss ich für das Überleben meines Oreganos morgens und abendes mitmachen. Die Tiere haben da anscheinend auch Spaß dran, denn sie freuen sich immer über die Möhren die es zur Ablenkung gibt.

Zwischen diesen Bildern liegen ungefähr 12 Stunden.
Es gibt einen wunderbaren Nebeneffekt: Vom Nebengrundstück versucht ein kleinwüchsiger Bambus mein Gewächshaus zu erorbern. Meine Tomaten haben zwar nicht gelitten, aber es ist schon blöd, wenn man den unbeliebten Wurzelgast nicht tiefgründig entfernt bekommt. Nun, die tiefgründige Entfernung habe ich jetzt outgesourct. Meine Kaninchen dürften nach ca. 8 Wochen Gewächshausbuddelei auch die letzte Faser Bambus gefunden haben.
Im Boden beim Zugang zum Gewächshaus habe ich ein Stück Zaun gelegt, damit die gebuddelten Löcher nicht einbrechen wenn ich ins Haus gehe.